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Universität Graz kuckucknotizen.uni-graz.at Archiv 1/24 Kapitalozän
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1/24 Kapitalozän

Inhalt

Anthropozän als Kapitalozän
Zehn Dimensionen einer kulturanalytischen Forschungsperspektive
Judith Laister

Über das Anthropozän und dessen Lesarten:
Gut, Böse und Kritisch
Maximilian Lakitsch

Komuna Maro
Ein Projekt zu kapitalozänen Verflechtungen und mehr-als-menschlicher
Solidarität an der nördlichen Adria
Ana Jeinić

Kapitalozäne Knäuel
Verhandlungen von Eigentum, Recht und Natur am Beispiel von Seezugängen
Anna M. Monsberger

Eventhropozän
Anthropozäne Auseinandersetzungen mit event-basierten Entwicklungsprozessen
am Beispiel Salzkammergut, Europäische Kulturhauptstadt 2024
Barbara Grabher

Zwischen Vision und Realität
Die Bedeutung von Science-Fiction für die Inspiration moderner
Technologien und Umweltschutz
Carolina Tschinder

Gefährt*innen und Verflechtungen
Eine interdisziplinäre Annäherung an Pierre Huyghes Kunstwerk
„Untilled“ im Kontext des Anthropozäns
Nathalie Pollauf

Verloren, Verworren, Verbunden?
Über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten disziplinübergreifender
Methoden im Anthropozän
Friederike Teller 

Des Kaisers neue Kleider oder die Nacht, in der die anthropophagische Krake den Grazer Freiheitsplatz erobert, 2022
Daniela Brasil

Cover Kapitalozän ©kuckuck
©kuckuck

„Kapitalozän“ haben wir dieses Kuckuck-Heft genannt, dessen Beiträge aus den zahlreichen Diskussionen um den Begriff „Anthropozän“ resultieren, das aber auch „Chuthuluzän“ heißen könnte oder um hier aus Franciszek Chwałczyks Sammlung „Around the anthropocene in 80 names“ zu zitieren:

„Aerocene, Agnotocene, Alanthropocene, Alienocene, Androcene, Anglocene, Anthrobscene, Anthrocene, Anthropo-not-seen, Anthropo-obScene, Anth-ropo-scene Lorimer, AnthropOcean, Anthropocene, Anthroposeen, Aquatocene, Atomicocene, Astycene Seto, Betacene, (Billion) Black Anthropocenes, Capitalocene, Chimpocene, Chthulucene, Corporatocene, Cosmopolocene, Cyanocene, Dérégulocène, Early Anthropocene, Econocene, Entropocene, Eremocene, Euclideocene, Eurocene, Foggy Anthropocene, good and bad Anthropocene, Goracene, Growthocene, Gynecene, Hellocene, Homocene, Homogenocene, Jolyoncene, Machinocene, Manthropocene, Mediacene, Mégalocène, Metropocene, Misanthropocene, Molysmocène, Myxocene, Narcisscene, Naufragocene, Necrocene, Neganthropocene, Neologismcene, Noocene, Northropocene, Occidenta locène, Oligarchocene, Paleoanthropocene, Papiocene, Phagocene, Phronocene, Plantationocene, Planthroposcene, Plasticene, Plastocene, Plutocene, Polocene, Polemocene, Prometheocene, Pyrocene, Robocene, Romanthropocene, Simulocene, Sinocene, Sociocene, Solar-cene, Soterocene, Sustainocene, Symbiocene, Technocene, Thalassocene, Thanatocene, Thermocene, Trumpocene, Urbanocene, Urbicene oder White supremacy-scene?“

Diese Liste an Begriffsalternativen soll dabei nicht Beliebigkeit bei der Wahl des Heftthemas anzeigen. Vielmehr bildet die hier abgedruckte Vielzahl an Neologismen einerseits die Dichte und Heterogenität jenes inter- und transdisziplinären Diskurses ab, der seit dem Jahr 2000 eine erstaunliche Konjunktur quer durch soziale Felder und akademische Disziplinen erfahren hat. Andererseits verweist eine knappe Analyse der an die hundert „-cenes“ auf das, was im Bedeutungsspektrum der beiden zentralen Begriffe (des Anthropozäns als Ausgangspunkt und des Kapitalozäns als prominenteste Replik darauf ) im Kern enthalten ist: Vor dem Hintergrund der weltökologischen Krise der Gegenwart sind wir in den Kulturwissenschaften einmal mehr gefragt, unsere Vorstellungen 1) von „dem Menschen“ im Verhältnis zur Natur/Welt sowie 2) von der Bewertung und Verteilung von (ökonomischem, kulturellem und sozialem) „Vermögen“ – je in planetarer Perspektivierung – neu zu verhandeln.

Im diesem weiten konzeptuellen Bogen bewegen sich die Beiträge der vorliegenden Ausgabe des Kuckucks. Alle Autor:innen waren in verschiedenen Rollen (als Studierende, Lehrende oder Gastvortragende) an dem Forschungs- und Studienprojekt „Wir Erdbewohner!nnen. Bilder, Akteure und Kapital im Anthropozän“ beteiligt. Dieses wurde von März 2022 bis Februar 2023 am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Graz unter der Leitung von Judith Laister, Maximilian Lakitsch (beide: Projektseminar), Barbara Grabher (Begleitlehre: Events anthropozän denken) und Daniela Brasil (Begleitlehre: Into the cracks of the earth) durchgeführt. Sechs Master-Studierende des Instituts (Wanda Deutsch, Clara Ibold, Elea Mayer, Anna M. Monsberger, Nathalie Pollauf und Carolina Tschinder) entwickelten ihre Projekte in Austausch mit wissenschaftlichen, literarischen und künstlerischen mehr-als-menschlichen Akteur:innen.

Neben eingehender Textlektüre begleiteten die Entstehung des vorliegenden Heftes eine Konferenz der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) zum Thema „Posthumanismus. Transhumanismus. Jenseits des Menschen“ (Mai 2022), die Vortragsreihe „Anthropozäne Gefüge. Akteure, Welten, Kapital“  Wintersemester 2022/23) und das Symposium „Wir Erdbewohner*innen. Bilder, Akteure und Kapital im Anthropozän“ (Jänner 2023). Darüber hinaus wirkten künstlerische Positionen aus der Ausstellungsserie „Wesen & Kreaturen“ im <rotor> Zentrum für Zeitgenössische Kunst (2022-2023) sowie eine im Mai 2022 von Barbara Grabher konzipierte und geleitete Exkursion in die Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 als Inspiration für diese Kuckuck-Ausgabe.

Sowohl die Ausflüge in die Kunst, in den (r)urbanen Raum und in die anthropozänen Forschungs- und Diskurslandschaften als auch der vielstimmige Austausch im Rahmen der Exkursionen, Ausstellungs- und Konferenzbesuche, Lesekreise und Lehrveranstaltungen formten das Heft „Kapitalozän“ zu dem, was es in der vorliegenden Form ist: Ein exemplarischer Einblick in das einjährige Lehr-Forschungsprojekt „Wir Erdbewohner!nnen“, aus dem darüber hinaus zwei abgeschlossene Masterarbeiten (Clara Ibold: „Die Renaissance der Pferdearbeit. Eine Verkörperung der ökologischen Wachstumskritik“; Wanda Deutsch: „Anthropozäne Zukunftsbilder im rurbanen Raum. Eine relationale Kulturanalyse am Beispiel der Gemeinde Stanz im Mürztal“) hervorgegangen sind. Die neun Kuckuck-Beiträge, die von einem Teil der studentischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Beteiligten beigesteuert wurden, bilden das weite Spektrum der verhandelten Themenfelder beispielhaft ab. Der Artikel von Judith Laister versteht sich als Einführungstext zu signifikanten theoretischen und methodologischen Leitlinien des Lehrforschungsprozesses im Rahmen des Studienprojekts „Wir Erdbewohner!nnen“ sowie als diskursanalytischer Kommentar zu 25 Jahren „Anthropozän“. Dabei wird in zehn Dimensionen eine „anthropozäne-als-kapitalozäne Forschungsperspektive“ entfaltet, die sowohl für einen strategischen Universalismus im Umgang mit dem Menschheitsbegriff (Anthropozän) als auch für eine weltgesellschaftliche Perspektivierung sozialräumlicher Unterschiede vor dem Hintergrund westlich-imperialistischer Expansionseffekte (Kapitalozän) plädiert.

„Über das Anthropozän und dessen Lesarten“ – nämlich „Gut, Böse und Kritisch“ – denkt auch Maximilian Lakitsch in seinem Beitrag aus der Perspektive einer kritischen Friedens- und Konfliktforschung nach. Während die Rede vom „good anthropocene“ bei der Bewältigung der menschgemachten Krise auf Geoengineering und die technologische Schaffenskraft des homo faber vertraut, setzt das „bad anthropocene“-Narrativ zur Rettung der Menschheit auf die Transformation menschlichen Handelns in Richtung Rückbau, Reduktion und radikaler Verzicht. Diesen beiden extremen Lesarten stellt Lakitsch jene des „kritischen Anthropozäns“ zur Seite, das die konsequente Zurückweisung einer anthropozentrischen Konzeption des Mensch-Natur-Verhältnisses als Voraussetzung für einen Ausweg aus der weltökologischen Krise skizziert.

Ana Jeinić präsentiert in ihrem Text das vom FWF im Rahmen des PEEK Programms geförderte Forschungsprojekt „Komuna Maro“, in dem sie sich kapitalozänen Verflechtungen und mehr-als-menschlichen Solidaritäten an der nördlichen Adria widmet. Vor dem Hintergrund eines „blue turn“ sowie als Beitrag zum jungen Forschungsfeld der „kritischen Meereswissenschaften“ ist es das Ziel des Projekts, verborgene Machtverhältnisse aufzudecken und mit den Mitteln der Artistic Research alternative Erzählungen und Kartierungen für die Region zu entwickeln.

Als weiterer Beitrag zum „blue turn“, basierend auf Forschungen zum ruhenden Gewässer eines sterreichischen Binnensees, erweist sich Anna M. Monsbergers Text „Kapitalozäne Knäuel. Verhandlungen von Eigentum, Recht und Natur am Beispiel von Seezugängen am Kärtner Wörthersee“. Ausgehend von der Beobachtung, dass der Zugang zu Natur als Ressource zunehmend in Verbindung mit privatem Eigentum steht („Betreten verboten!“), bietet der Aufsatz differenzierte Einblicke in die Arten und Weisen, auf die Menschen Machtstrukturen und -verhältnisse in der Natur koproduzieren. Vor dem Hintergrund der Denkfigur des Kapitalozäns werden die Beziehungen zwischen unterschliedlichen (nicht-) menschlichen Akteur:innen reflektiert – von Grundstückseigentümer*innen und Sommerfrischler*innen über Immobilienfirmen und Umweltschutzgruppen bis hin zu Bojen, Stegen und Perlfischen.

Nach den Beiträgen zur nördlichen Adria und zum Kärtner Wörthersee führt der Text von Barbara Grabher ins österreichische Salzkammergut. In ihrem Artikel unternimmt sie einen Ausflug ins „Eventhropozän“, in und mit dem sie event-basierte Entwicklungsprozesse am Beispiel der Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut (2024) untersucht. In einem Gedankenexperiment fragt sie entlang des Forschungsprojekts „Zwischen Kultur und Salz“ nach dem Mehrwert des Anthropozän-Begriffs für die noch recht junge kritische Eventforschung. Diesen Mehrwert sieht sie in der Sensibilisierung des forschenden Blicks für Verstrickungen und tentakuläre Denkbewegungen jenseits klassisch-anthropozentrischer Zugänge, wobei in einer eventhropozänen Perspektivierung vor allem die Bedeutungsebenen des Urbanen~Ruralen, von Mensch~Umwelt sowie von Kultur~Natur relational verhandelt werden.

An den Schnittstellen zwischen Mensch, Technik, Natur und Kunst bewegt sich auch der Beitrag von Carolina Tschinder. In ihrem Artikel „Zwischen Vision und Realität“ befragt sie die Bedeutung von Science-Fiction für die Inspiration moderner Technologien und Umweltschutz. Unter besonderer Berücksichtigung der Arbeit des Artificial Life Laboratory in Graz, bekannt für seine Forschungen zu künstlichen Bienenschwärmen, sowie der populären technozänen Netflix-Serie „Black Mirror“ befragt sie die Wechselwirkungen zwischen filmischen und literarischen Technologievisionen und wissenschaftlichen Forschungen zu Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotisierung.

Nicht künstliche Intelligenzen und Roboterbienen, sondern „echter“ Kompost, „natürliche“ Honigbienen und andere mehr-als-menschliche Wesen stehen im Zentrum von Nathalie Pollaufs Artikel „Gefährt*innen und Verflechtungen“. Darin unternimmt sie eine interdisziplinäre Annäherung an Pierre Huyghes Kunstwerk „Untilled“, das im Jahr 2012 im Rahmen der Documenta 13 in Kassel entwickelt wurde. Aus einer kunstanthropologischen Perspektive widmet sich der Artikel den bis heute nachverfolgbaren Spuren der situativen Skulptur im Kompost der Kasseler Karlsaue. Unter Bezugnahme auf die Denkfigur des Anthropozäns fügt sich der Text in die Assemblage des Kunstwerks ein und versteht sich selbst als Teil des Geflechts aus Menschen und Nichtmenschen/Natur, aus Reflexionen zu Klimawandel, (Post-)kolonialismus und -humanismus, aus literatur- und naturwissenschaftlichen Kontextualisierungen, aus künstlerischen Eingriffen und Prozessen des Kompostierens. Nicht nur eine inhaltliche, sondern auch eine methodische Nähe zur Kunst zeigt Friederike Tellers Text „Verloren, Verworren, Verbunden?“, in dem sie über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten disziplinenübergreifenden Forschens und Arbeitens im Anthropozän reflektiert. Dabei macht sie sich angesichts der multiplen Krisen der Gegenwart auf die Suche nach orientierenden, cross-disziplinären, multimodalen Erzählungen für die Zukünfte und die Gegenwart. Basierend auf der Identifikation von Rissen im Anthropozän-Diskurs ermutigt sie dazu, dem widersprüchlichen „Pluriversum mit zarten Erzählungen, mit Farben, Fragen, Pausen und Impulsen, mit allen Sinnen und Emotionen“ zu begegnen.

Den Kunstbeitrag für dieses Heft hat Daniela Brasil gestaltet. Die Bild-Text-Kombinationen dokumentieren ihre Performance „Des Kaisers neue Kleider oder die Nacht, in der die anthropophagische Krake den Grazer Freiheitsplatz erobert“, die im Jahr 2022 auf dem Grazer Freiheitsplatz aufgeführt wurde. Im Rahmen des Projekts „WIR* – Eine Grenzerfahrung“, initiiert vom Schauspielhaus Graz, widmete sich die Künstlerin dem Denkmal des Kaisers Franz I (1768-1835). Dessen Tochter Marie Leopoldine war durch ihre Heirat mit dem portugiesischen Prinzen in die Kolonialgeschichte der Habsburgermonarchie verstrickt und damit auch Teil eines Gefüges, das durch Eroberungsfahrten, Sklavenhandel und missionarische Aktivitäten das Kapitalozän als weltpolitisches Regime repräsentiert. Gemeinsam ist allen Beiträgen, die je verschiedene Stationen und Denkimpulse aus dem Verlauf des Studienprojekts „Wir Erdbewohner*innen“ markieren, ein Interesse an inter- und transdisziplinären Schreib- und Forschungsexperimenten, an mehr-als-menschlichen Verstrickungen und an tentakulären Denkbewegungen. Wie es für den heterogenen Diskurs um das Anthropozän mit seinen an die 100 Alternativnamen charakteristisch ist, verfolgen auch die in diesem Heft versammelten Texte vor allem eines: vor dem Hintergrund der aktuellen ökologischen Transformationsprozesse auf offene, kreative und wachsame Weise unruhig zu bleiben.


Barbara Grabher
Judith Laister

KUCKUCK
Notizen zur Alltagskultur

Erscheinungsfolge halbjährlich

Kontakt: kuckuck(at)uni-graz.at

 

 

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